Sanskrit Unterricht Mittwochs Abends in der AYW von Irem Stratmann

Juni 11, 2015 By In Der offizielle aya Blog Kommentare deaktiviert für Sanskrit Unterricht Mittwochs Abends in der AYW von Irem Stratmann

Sanskrit Unterricht Mittwochs Abends in der AYW 

von Irem Stratmann

 

Seit etwa einem Jahr bietet Beate Mittwochs abends eine halbstündige Einführung in die Welt der Sanskrit und Devanagari Schrift an. Dieser offene Unterricht bietet jedem Interessierten einen spielerischen Einblick in die Sprache und Schrift und lässt ahnen welche kraftvolle Ausdrucksmöglichkeiten es hier gibt.

 

Sanskrit ist die Sprache in der uns die Yoga-Tradition überliefert wurde.  Patanjalis Yoga Sutrani so wie Bhagavad Gita und andere Vedische Quellen wurden in Sanskrit verfasst. Dementsprechend kann der Versuch diese Sprache zumindest in ihren Grundlagen zu Verstehen, einem auf dem Yoga-Weg durchaus weiterbringen. Auch wenn es am Anfang „nur“ die korrekte Aussprache von Asana-Namen oder so manche Mantra ist.  Laut Veden haben Mantra-s tiefer gehenden Wirkungen auf den Körper, die sich allerdings nur durch die korrekte Aussprache entfalten.

 

Sanskrit wurde in vielen schriftlichen Quellen in Devanagari-Buchstaben verfasst, so dass das Erlernen dieses Alphabets die Voraussetzung für das Lernen der Sprache ist. Und damit fängt Beate meist an, wenn ein/e neue Schüler/in kommt. Ähnlich wie das Lernen der Ashtangayoga-Serien, erleichtert hier die regelmäßige Übung und das Nachsprechen in Gesang-Form, das Behalten von neuen Inhalten. Anders als in vielen klassischen Sprach-Kursen geschieht hier das Lernen und Verinnerlichen fast nebenbei und ganz ohne Streß. Je nach eigenem Tempo, übt man immer weiter bis man den nächsten Level erreicht. So wie man die Asana-s lernt ! Wenn man so will, ist das Sanskrit-Lernen Ashtangayoga fürs Gehirn.

 

Ausserdem, eröffnet der Versuch Sanskrit zu lernen völlig neue Horizonte. Ich persönlich finde die „Handarbeit“, die ich leisten muss um die schönen, geschwungenen Devanagari Schriftzeichen einigermaßen lesbar darzustellen als eine künstlerische Herausforderung, die gleichzeitig etwas meditativ ist. 

  

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