Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga

Der Ashtanga-Yoga hat einige Merkmale, die ihn von anderen Yoga-Schulen deutlich unterscheiden. Ashtanga-Yoga wird in einer festgelegten Reihenfolge von Asanas durchgeführt. Die Abfolge der Asanas sind auf sechs Übungsreihen verteilt. Hinzu kommt das Vinyasa, die Ujjayi-Atmung, die Bhandas und die Drishtis (Blickpunkt).

Richtig ausgeführt und durch die Bedienung dieser subtilen Werkzeuge, erfährt man recht schnell die wunderbaren Erlebnisse des Ashtanga-Yoga.

Das System könnte Jahrtausende alt sein. Es ist nicht bekannt, wie lange es bereits mündlich überliefert wurde. Die älteste geschriebene Quelle für dieses Ashtanga-Yoga-System ist wahrscheinlich das Manuskript „Yoga Korunta“ (Sanskrit für „Yoga-Gruppen“) von Vamana Rishi, der es vor Jahrhunderten auf Palmblättern geschrieben haben soll. Der Sanskrit- und Yoga-Gelehrte Tirumalai Krishnamacharya fand eine Kopie des verloren geglaubten Manuskripts in der Bibliothek von Kolkata (vorher Kalkutta) und unterrichtete ab 1927 K.P. Jois und Andere in diesem Yoga. Ab 1937 unterrichtete K.P. Jois selbst am Sanskrit College in Mysore. 1973 begann er zum ersten Mal, einen Westler (David Williams) in das vollständige System einzuführen.